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Philosophie und Geschichte1980 - 2010 - 30 Jahre FOTOTHEK MAI LEIPZIG. Bekannt auch als Fotothek Karl Detlef Mai versteht sie sich als Ansprechpartner für Verlage, Galeristen, Dokumentaristen, Werbeagenturen, Industrie, Handel und Privatpersonen. Das private Fotoarchiv umfasst weit über fünfzigtausend Bilder, davon etwa dreißigtausend historische Aufnahmen. Eine Bilddatenbank befindet sich im Aufbau. In unseren Beständen finden Sie Fotografien aus verschiedenen Epochen und zu unterschiedlichen Themen. Die Spannbreite reicht vom Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart, von Leipzig, Freyburg/Unstrut bis St. Petersburg sowie von Portraits, Propaganda, Landschaft bis hin zu Foto-Cartoons. Die Fotothek Karl Detlef Mai wurde 1980 mit dem Ziel gegründet, das Lebenswerk des Leipziger Fotografen Karl Heinz Mai zu erschließen und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die Fotografien von Karl Heinz Mai wurden seit 1980 in über 200 Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, in Büchern, Zeitungen und Zeitschriften publiziert sowie in verschiedenen Medien verwendet. Die Fotothek verwahrt darüber hinaus weitere private fotografische Nachlässe und Sammlungen. Die Mehrzahl dieser Schenkungen und Ankäufe von professionellen und Amateur-Fotografen wurden Bestandteil der Fotothek auf Grund von Synergieeffekten des historischen Erbes von Karl Heinz Mai. Die öffentliche Bekanntheit seiner Fotografien und der Arbeit der Fotothek haben etwa im Fall der Übernahme der Glasplatten von Wilhelm Arnold und der Fotografien von Martin Vich dazu beigetragen, Zeugnisse anderer Fotografen zu sichern. Schließlich werden in der Fotothek die fotografischen Arbeiten von Karl Detlef Mai und Andreas Mai verwaltet. Ein neues Projekt der Fotothek ist das 1999 initiierte Südraum-Fotodepot. Dieses Vorhaben dient der fotografischen Dokumentation einer der derzeit größten europäischen Landschaftsbaustellen. Die stetig ergänzte Sammlung porträtiert den Wandel der südlich von Leipzig gelegenen Bergbauflächen und Gemeinden, darüber hinaus erinnert sie an die devastierten Gemeinden, die sogenannten "verlorenen Orte". Das Fotodepot verwahrt etwa 2000 Aufnahmen von Karl Detlef Mai sowie Schenkungen und Ankäufe von themenbezogenen aktuellen und historischen Fotografien und Postkarten. Die Arbeit der Fotothek und des Südraum-Fotodepots wurden unterstützt durch den Kulturraum Leipziger Raum und die Gemeinde Großpösna. - Seit der aktiven Mitwirkung vom Sohn des Inhabers, Dr. Andreas Mai, wurde die Fotothek mit der Bezeichnung "FOTOTHEK MAI LEIPZIG" weitergeführt. |
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